Stoffwindeln auf Reisen

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Diese Woche haben wir noch mal die letzten Züge des Sommers an der Ostsee genossen – natürlich mit Stoffwindeln im Gepäck.
Immer wieder kommt die Frage auf, ob Stoffwindeln im Urlaub nicht total unpraktisch sind. Nöö, nicht wirklich.
Im unteren Bild seht ihr, was ich für die 6 Tage Usedom eingepackt habe. Sieht auf dem Bild nach mehr aus, als es wirklich ist. Prefolds und Einlagen lassen sich nämlich super zusammenquetschen.
Und damit kommen wir auch schon zu meinen Windelfavoriten, was Reisen angeht: Überhosen + Prefolds und Hybridwindeln (wie z.B. gDiaper und ManufakturWindel).

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Hybridwindeln und Überhose-Prefold-Kombi funktionieren beide nach dem gleichen Prinzip: Man wechselt immer nur die Saugeinlage/ Prefold und kann so eine Windel/ Überhose mehrmals verwenden, falls diese nicht durch das große Geschäft verschmutzt wurde. Und das spart eben nicht nur Platz im Koffer, sondern lässt sich auch leichter mit der Hand auswaschen, wenn man keine Waschmaschine zur Verfügung hat (und das ganze trocknet dann natürlich auch schneller als AIO’s). Bei Urlauben von unter ner Woche wasche ich die Windeln ehrlich gesagt meistens nicht, sondern sammel nur um alles dann zu Hause zu waschen.
Ein weiterer Vorteil von Hybridwindeln ist, dass man neben Stoffeinlagen auch Wegwerfeinlagen benutzen kann. Damit hat man dann quasi gar keine Windelwäsche während des Urlaubs.

Trotzdem nehme ich auch immer noch ein paar AIO’s oder Pocketwindeln mit, einfach weil das Wickeln einen Tick schneller geht als mit Prefold (praktisch beim Restaurantbesuch, während der Bahnfahrt etc.). Und auch auf unsere Höschenwindeln möchte ich nachts noch nicht verzichten. Sicher kann man nachts auch mit Prefolds wickeln (z.B. mit den Hanf-Prefolds von Thirsties), aber wir haben uns eben an die Höschenwindeln für nachts gewöhnt. Und Überhosen hat man ja eh schon genug mit für die Prefolds, die kann man dann auch für die Höschenwindeln verwenden.

Diesen Urlaub wurde mir noch eines (schmerzlich?) bewusst: so langsam müssen wir uns von den Stoffwindeln verabschieden, unser Sohn wird trocken. Den Urin kann er nun schon gut halten und wenn man ihn aufs Töpfchen setzt, verrichtet er zuversichtlich jedes Geschäft und ist dann ganz stolz, freut sich und zeigt es jedem. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis er von alleine ankommt um aufs Töpfchen oder die Toilette zu gehen, aber wir sind auf einem guten Weg, möchte ich meinen. Evtl. lohnt es sich nun, in ein paar Trainer (also quasi wasserdichte Schlüpfer, die ein wenig Flüssigkeit absorbieren können) zu investieren um ihn beim Trocken werden zu unterstützen. Wenn ich jetzt schon keine Stoffwindeln mehr kaufen kann, dann wenigstens hübsche bunte Trainer – es gibt ja so schöne Muster von Blueberry und Co. *seufz*. Ihr seht, die Stoffy-Sucht hat mich auch weiterhin fest im Griff. 😉

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  1. Ich verfolge deinen Blog schon länger und habe mich auch schon gefragt, was du machen wirst, wenn dein Kind trocken ist. Wird Zeit für das nächste, oder? 😉

    • Haha, ja eigl schon. 😉
      Leider muss ich den Wunsch aber wegen meiner Arbeit noch ein bisschen aufschieben. Glücklicherweise kommen jetzt im Freundeskreis neue süße Tester. 😉

  2. Hallo, wir fahren nächste Woche für 10 Tage in den Urlaub und leider gibt es dort keine wasch-Möglichkeit. Lässt du die benutzten Windeln dann trocknen bevor du sie wegpackst? Weil wenn man sie über ne Woche nass aufbewahrt ist das wahrscheinlich nicht so gut… war jetzt eben am überlegen ob wir doch WWWs mitnehmen.. Danke für deinen tollen Blog und liebe Grüße!

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